Die Liebe nach dem Lebewohl und die Logik der Vertragsehe
Neil und die Bedingung des Vaters
Neil unterschreibt einen geheimen Vertrag mit Keiras Vater. Er muss Keira fünf Jahre lang heiraten und ihr helfen, den Kummer über Simon zu überwinden. Eine solche Aufgabe lässt Fürsorge wie Pflicht wirken, nicht wie freie Zuneigung. Die zeitliche Begrenzung erzeugt eine klare Frist, an der sich die Beziehung entscheiden muss.
Keiras Blick auf Simon
Während der Ehe sieht Keira in Neil nie mehr als einen Ersatz für Simon. Damit bleibt die Zuneigung einseitig, obwohl Neil aufmerksam handelt. Das spielt mit dem Trost des ungeliebten Partners, dessen Geduld nicht belohnt wird. Die Spannung entsteht aus der Distanz zwischen gehandelter Nähe und echter Erinnerung.
Das Ende der Frist und die Folgen
Wenn der Vertrag ausläuft, erkennt Neil, dass Keira weiterhin an Simon hängt, und will die Scheidung. Keiras Reue setzt erst ein, wenn er bereits gegangen ist. Ihre Suche um die Welt kommt zu spät, denn Neil hat einen neuen Weg eingeschlagen. Damit kehrt die Geschichte zur endgültigen Trennung zurück.